Dies ist die Wandlung von Jing, Qi, Shen. Der Erfolg der Übung ist abhängig von der Einheit zwischen Körper und Geist (Übungsfertigkeit).
Die Zahl Acht weist nicht nur auf die acht einzelnen Übungen der Form hin, sondern auch auf die achtfache Wiederholung jeder einzelnen Form. Acht ist im Chinesischen identifiziert mit dem Organ Leber.
Die Übergänge werden jeweils nur einmal gemacht.
Übungsablauf - Die Übersicht:
- 1. YU BEI SHI - Schüteln
- WAI GUO DU - Äußerer Übergang
- 2. YU ZHOU ZHUANG - Universumsstand
- WAI GUO DU - Äußerer Übergang
- 3. ZUO YOU YUN SHOU ZHUANG - Rechts/Links Wolkenhände Position
- YU ZHOU ZHUANG
- YI GUO DU - Innerer Übergang
- 4. MA BU LIAN QI ZHUANG -
Das Qi mit umgekehrter Atmung im Pferdestand verdichten.
- YU ZHOU ZHUANG
- WAI GUO DU
- 5. ZUO YOU TUI MO ZHUANG - Den Mühlstein links und rechts nach oben drücken.
- YU ZHOU ZHUANG
- WAI GUO DU
- 6. HAI DI LAOYUE TUO TIAN ZHUANG - Den Mond vom Boden des Ozeans bergen und zum
- Himmel heben.
- YU ZHOU ZHUANG
- WAI GUO DU
- 7. HU SHEN ZHUANG - Stehen und die Nieren beschützen.
- YI GUO DU - innerer Übergang
-
- 8. WAN QI GUI YUAN - Das Qi zum Ursprung zurückführen und mit dem Herzen vereinigen.
Die Übungsanleitung
ERÖFFNUNG
Füße und Beine sind geschlossen. Wir fühlen den gegebenen Moment und lassen uns auf ihn ein, auf den Raum unter den Füßen und den Raum um uns herum. Wir denken über uns selbst hinaus in
den Himmel und der Körper ist die Verbindung, die Antenne oder der Baum zwischen Himmel und Erde. Jede Pore kann atmen.
Schritt nach rechts. Einatmen, auf die Fußspitzen kommen (Baihui ist der höchste Kraftpol im Körper, von wo aus man hochgezogen wird), die Fersen nach außen drehen, springen, fallen lassen, Ausatmen und mit dem
Schütteln beginnen.
YU BEI SHI - Schütteln
Geschüttelt wird von oben nach unten und von innen nach außen, wobei wir in der Vorstellung immer weiter in die Struktur nach innen vordringen. Dabei nutzen wir das Licht des Himmels,
um alles verbrauchte und träge, alte und festhaltende in uns zu lösen. Licht und klare, reine Luft durchströmen jede Schicht und jede Ebene des Körpers bis zu den Zellen. Schüttle die großen Gelenke, die Knochen
und den Raum dazwischen.
Bilder:
Mit dem Ausatmen lassen wir alle aufgelösten Energien los. Wir lassen Licht zwischen die festen Strukturen, so wie der Bauer im Frühling die Erde umgräbt und neues Leben möglich macht.
Die Wirksamkeit der Übung ist abhängig von Einheit zwischen Körper und Geist und damit der inneren Achtsamkeit des Übenden.
Geben wir die Vorstellung von Licht und liebevoller Achtsamkeit in die Übung hinein, so erhalten wir auch etwas zurück. Schüttelnd lenken wir die Aufmerksamkeit über die Vorstellung und den inneren Blick
nacheinander auf bestimmte Körperbereiche und Körperschichten um die Reinigung und Regeneration zu fördern.
Wir schütteln nacheinander:
die großen Gelenke von oben nach unten. (Wo sitzt die aktuelle Verspannung?)
die 100 Muskeln im Gesicht (Sinnesorgane, Zunge, Rachen)
von außen nach innen: Haut, Muskeln, Fleisch, Bindegewebe, Lymphe
von oben nach unten: die Organe. Dabei klopfen wir die Körperbereiche ab, wecken die Organe, sprechen sie im Innern an(inneres Lächeln). So werden alte, verbrauchte und negative Einflüsse vertrieben, physische
wie emotionale.
Lunge, Herz, Perikard (Brustbein), Zwerchfell, Solarplexus, Milz, Magen, Bauchspeicheldrüse, , Zähne, Knochenmark,.
Wir Leber, Gallenblase, Dickdarm, Dünndarm, Nieren, Blase, Geschlechtsorgane, Gehirn , Knochen schütteln weiter. Der Körper scheint aufgehängt, wie eine Marionette und tanzt.
Wir stellen uns goldenes Licht vor, es schwebt eine Unterarmlänge über dem Kopf. Wir bringen das Licht in den Kopf und weiter hinab, von Gelenk zu Gelenk. Das Licht durchströmt die
Wirbelsäule und alle Gelenke von der Krone bis hinunter zu den Füßen und in die Wurzeln. Das Licht ist über dem Kopf verbindet uns mit dem Himmel. Es fließt über Baihui, bis wir die Präsenz des Himmels ganz in
uns fühlen.
Wir schütteln weiter lösen innerlich Eis zu Wasser und Wasser zu Gas auf und leiten mit der Vorstellung Licht in:
Den Schädel
sieben Halswirbel 1-7
zwölf Brustwirbel 1-12
fünf Lendenwirbel 1-5
fünf verwachsenen Wirbel des Kreuzbeins, die wir lösen und entspannen
das Ende der Wirbelsäule mit dem Steiß. Laß alle Bewegungen zu, die dort entstehen. Stell dir vor, die Wirbelsäule bewegt sich schlangenartig von ihrem unteren Ende Richtung Himmel.
das Hüftgelenk und das Becken,
die Beine mit Knien und Knöcheln,
die Fußknöchel und Zehenspitzen
die Fußsohlen und hinunter in die Wurzeln, weit unter uns.
- Noch einmal: der Raum über dem Kopf, Baihui, das Gehirn, der Übergang Kopf- Hals,
sieben Halswirbel 1-7,
die Schultern (laß alle Verspannungen und Bürden gehen: Eis zu Wasser, Wasser zu Gas.
die Ellbogen, Handgelenke, Fingergelenke und Fingerspitzen.
Spüre Laogong in beiden Händen und den Raum zwischen ihnen.
Fühle den ganzen Körper auf einmal. Horche in den Körper hinein. Wenn es noch eine Weile schütteln will, dann laß ihn schütteln mit leichteren oder stärkeren Bewegungen. Wenn du
Geräusche machen willst, ist das auch in Ordnung.
Dann laß das äußere Schütteln langsam weniger werden, laß es feiner und feiner werden.
Das Schütteln wird zur inneren Vibration und das Licht durchdringt alle Körperbereiche, jedes Gelenk. Es fließt in jedes Organ und bis in jede Zelle bis zu DNA. Alle Zellen vibrieren und leuchten und Stopp.
Du stehst ganz entspannt, das Qi sammelt sich wie ein Ballon im Dantian. Die Atmung wird weicher und tiefer. Fühle die Atmung und die tiefe Ruhe, die damit entsteht. Fühle auch die Wurzeln unter den Füßen. Die
Fußspitzen greifen die Erde im Reiterstand, doch alle Muskeln sind entspannt, die Schultern, die Kopfhaut, die Beine. Das Licht über dem Kopf hilft dir und richtet dich von innen her
auf. Strecke dich, werde groß, dehne dich zum Himmel aus. Mach einen direkten Kontakt vom Dantian zum Universum über dir. Sieh das Universum durch Baihui, laß dich von dort aus hochgezogen sein in den Himmel.
Nimm einerseits die tiefe Dunkelheit des Universums und andererseits die lichte Kraft der Sonne, des Mondes und der Sterne wahr.
WAI GUO DU - Äußerer Übergang
Füße etwas breiter als schulterbreit. Die Hände und Arme hängen entspannt vor dem Körper, die Fingerspitzen zeigen zur Erde, die Handflächen leicht nach innen.
Einatem. Hole mit dem Einatmen die Arme und das Qi der Erde hoch bis zur Brust.
Drehe die Handflächen über innen nach vorne, strecke die Arme weit nach vorne aus.
Ausatem. Führe die Arme auf Schulterhöhe weit zur Seite. Strecke sie weit zu den Seiten. Die Schulterblätter berühren sich.
Einatem. Hebe die Arme über den Kopf. Greife das Himmels-Qi mit Lotus- Kelch- Händen und wende dann die Fingerspitzen Richtung Baihui.
Atem halten
Lockere die Knie und strecke die Fingerspitzen wieder hoch indem du die Handflächen nach außen drehst und strecke dich ganz nach oben.
Ausatem. Senke das Qi, wenn du die Arme langsam seitlich senkst und ausatmest. Achte dabei auf die Entspannung in den Armen und Händen: bereits oben entspannen sich die Fingerspitzen, dann die Handgelenke, die
Ellbogen und die Schultern. Kommen die Arme und Hände unten an, sind sie so entspannt, dass sich die Hände natürlicherweise leicht nach Außen in die Ausgangsposition wenden.
YU ZHOU ZHUANG - Universumsstand
Bild: Umarme eine großen, alten Baum. Spüre die Kraft dieses Baumes in deinen Armen.Umarme vorne den Baum und lehne dich hinten an Felsen an.
Unter dir die Erde die dich trägt, über dir der Himmel.
Laß deinen Körper durchlässig sein, laß deine Grenzen sich auflösen und die Lebenskraft zwischen dir und dem Universum strömen. Fließe im Strom des Lebens. Atme den Atem des Universums und spüre deinen Bauch.
Umarmen den Baum
Laß die Füße die Erde greifen
Lockere die Knie und die Muskeln in den Beinen
Kippe das Becken leicht nach unten und vorne als säßest du auf einem Barhocker Lendenwirbelsäule ganz gerade machen, lehne dich hinten an den imaginierten Felsen
Strecke die ganze Wirbelsäule
Vermeide es das Kinn vorzustrecken damit die Halswirbel gerade sind
Entspanne den Kiefer
Entspanne dein Gesicht und die Zunge
Entspanne die Schultern
Senke die Ellbogen
Spüre das Qi der Handflächen
Atme in den Bauch
Sei einfach da.
Laß zu das sich alle Poren öffnen. Beobachte die Sensation des Strömens im Innern, das Kribbeln, die Wärme, was auch immer sich da tun mag. Fühle wie die Kraft des Himmels vom Dantian aufgesogen wird und wie sie
sich mit der Kraft der Erde, die von unten in dich hinein fließt vermischt. Dies ist die Alchemie des Qigong.
WAI GUO DU - Äußerer Übergang
3. ZOU YOU YUN SHOU ZHUANG - Rechts/Links Wolkenhände
Reiterstand. Einatem / Die Hände von unten mittig hoch holen. Auf Brusthöhe wenden sie sich nach oben und gehen in einem Bogen zuerst nach links und dann nach rechts. Mit dem Schwung
der Arme wenden wir die Hüften und die Arme weiter nach hinten. Dabei schauen wir in die rechte Handfläche. Laogong betrachtet das 3. Auge, und das 3. Auge Laogong. Beide Hände befinden sich auf der rechten,
hinteren Körperseite hintereinander auf einer Linie in Schulterhöhe. Die rechte Hand außen, die linke innen. Atem halten / Dann die Hände gleichzeitig wenden und seitlich im tiefen Reiterstand bis hinter die
Schenkel absenken. \ Ausatem \ Den Druck der Handflächen unten mit einem Ausatemlaut noch einmal verstärken. \ Atem halten \
Mit dem Einatem folgt die Drehung zurück um die Mittelachse nach vorne. Dabei wenden sich beide Hände, Kreisbögen beschreibend nach oben. Der rechte Arm macht einen kleinen Bogen vor der rechten Körperseite,
gleichzeitig beschreibt der linke Arm in einem großen Bogen (leicht schneller) vor der Brust. Es kommt zu einer Überkreuzung beider Arme vor der Brust, aus der heraus die linke Körperseite, linker Arm und linke
Hüftdrehung, die Führung in den großen Bogen nach hinten übernimmt. (die Handflächen zeigen jetzt nach oben). Tiefer Reiterstand. Die Handflächen hinter der linken Körperseite. / Atem halten / Die Arme senken
sich. Übung 8 mal zu jeder Seite
YU ZHOU ZHUANG - Universumsstand
YI GUO DU - Innerer Übergang
Wie Äußerer Übergang bis zum Ausatmen, Dann:
Ausatmung . Senke das klare Qi des Himmels im Körper mit dem Senken der Arme hinab. Die Hände gleiten vor dem Gesicht hinab, bis auf Gürtelhöhe, etwa im Verlauf des Magenmeridians.
4. MA BU LIAN QI ZHUANG - Das Qi mit umgekehrter Atmung im Pferdestand verdichten.
Ausgangsposition tiefer Reiterstand, die Hände werden auf Gürtelhöhe nach hinten (wir binden den Gürtel) und wieder zurück nach vorne geführt. Vorne greifen wie einen Ball.
Einatmen. Arme und Hände (Ellbogen nach Außen) vorne in der Mitte hoch bis auf Brusthöhe führen (Handflächen zeigen allmählich hoch). Den Bauch dabei einziehen (umgekehrte oder paradoxe
Atmung) und auf die Fußspitzen kommen.
Atem halten. Den Atem verdichten. Dann drehen sich die Hände vor der Brust wieder mit den Handflächen nach unten.
Ausatmen. Der Bauch kommt wieder raus, drücken wir den Qi-Ball wieder zurück hinunter. Mir den Armen senken sich auch die Fersen.
Atem anhalten, und die Hände ziehen auf Gürtelhöhe wieder nach hinten und zurück nach vorn.
8
mal Aus- und Einatmen
YU ZHOU ZHUANG
WAI GUO DU
5. ZUO YOU TUI MO ZHUANG - Den Mühlstein links und rechts nach oben drücken.
Für Frauen geht die Bewegung zuerst nach rechts, für Männer zuerst nach links.
Einatmung. Vom äußeren Übergang kommend, werden die Arme und Hände, einen äußeren Bogen beschreiben, wie als ob man einen Mühlstein dreht (Handflächen nach unten), über links nach recht
gedreht. Dabei verlagert sich das Gewicht nach hinten (links), die rechte Fußspitze hebt sich. Das rechte Bein wird gestreckt. Der Bogen geht weit über die rechte Körperseite hinaus und endet vor dem Nabel. Das
Gewicht ist noch auf der linken Seite. Wir senken uns (Po nach hinten) Atempause, die Beine beugen sich und wir greifen unten vor uns (Gewicht mehr links) den Mühlstein.
Mit der Gewichtsverlagerung nach rechts (rechten Fuß absetzen, linke Ferse ausdrehen) heben wir den Mühlstein vor die Brust und wenden dabei die Handflächen nach oben. Mit der weiteren Gewichtsverlagerung nach
vorne, hebt sich die hintere Ferse, Ausatmung, und wir drücken den Mühlstein in den Himmel (oder weit nach vorne).
Dann wird die hintere Ferse wieder abgesetzt und die Arme senken sich. Die linke Ferse wird eingedreht (Fußspitze nach vorne) und wir ziehen / Einatmung / wieder den weiten Bogen mit den Armen über rechts nach
links (als ob wir den Mühlstein drehen). Dabei wird der rechte Fuß nach innen gedreht. Linke Fußspitze hoch, unten den Mühlstein greifen Gewicht von rechts nach links oben…. Übung 8 mal zu jeder Seite
YU ZHOU ZHUANG
WAI GUO DU
6. HAI DI LAOYUE TUO TIAN ZHUANG -
Den Mond vom Boden des Ozeans bergen und ihn nach oben zum Himmel heben.
Reiterstand. Aus dem äußeren Übergang führen wir die Arme seitlich ganz nach unten zur Erde. Die Beine sind gestreckt und wir greifen den Mond vom Boden des Ozeans.
Einatmung, mit dem sich Aufrichten, während wir den Mond bis vor die Brust heben.
Paradoxe Atmung (beim Einatmen zieht sich der Bauch ein).
Vor der Brust wenden wir die Handflächen nach oben und gehen hoch auf die Fußspitzen. Mit einem plötzlichen “Hung- Laut” schlagen wir die Ellbogen in die seitlichen Flanken und senken gleichzeitig wieder die
Fersen.
Atem halten.
Ausatmung, (Bauch entspannen, Bauch kommt raus). Wir drehen die Handinnenflächen nach oben und drücken den Mond vor dem Gesicht hoch zum Himmel. Dabei gehen wir vom tiefen Reiterstand hoch, bis der Mond oben ist.
Wir stellen uns währenddessen eine Verbindung vom Steiß mit der Erde vor.
Atem halten.
Anschließend senken wir die Arme wieder seitlich in einem großen Bogen nach unten, um den Mond im Ozean zu greifen. Die Beine bleiben gestreckt, Oberkörper im rechten Winkel zu den Beinen.
Einatmung, mit dem sich Aufrichten, während wir den Mond bis vor die Brust heben.
YU ZHOU ZHUANG
WEI GUO DU
7. HU SHEN ZHUANG - Stehen und die Nieren beschützen.
Einatmung. Führe die Arme auf Gürtelhöhe um den Körper, bis sie die Nierenregion erreichen. Dort werden sie abgelegt und 8 Atemzüge mit tiefer Bauchatmung gehalten.
Die Hände streichen hinab über das Kreuzbein, die Fingerspitzen berühren den Steiß.
Den Nabel nähren:
Das Qi mit den Armen weit ausholend einholen, einsammeln, schließen.
Wir verdichten das Qi zum Ball des Lebens und drücken ihn langsam in den Nabel, (Qi essen). Frauen die rechte Hand zuerst auf den Nabel und die linke darüber, Männer umgekehrt. Verweile in tiefer Bauchatmung. Laß
dich so mit Qi nähren, fühle dich geborgen. Dein ganzer Körper füllt sich mit Leben.
YI GUO DU – Innerer Übergang
8. WAN QI GUI YUAN - sammle Qi im Ursprung und vereinige es mit dem Herzen.
Mit der dann folgenden Bewegung, dem innere Übergang führen wir Arme und Hände bis über den Kopf, doch anders als sonst legen wir jetzt Fingerspitze zu Fingerspitze über dem Kopf zusammen. Die Finger bilden eine
gedachte Verbindung zum Himmel und lenken Qi in den Baihui auf dem Scheitel. Das klare Qi des Himmels, das helle Leuchten fließt in das Kronenchakra und wir lassen es voll werden indem wir verweilen.
Wir senken und entspannen Schultern und Arme über dem Kopf, die Handflächen bleiben geschlossen. Die zusammengeschlossenen Hände senken sich langsam hinab vor die Stirn und wir segnen das Dritte Auge und die
Zirbeldrüse mit dem Qi des Himmels, verweilen.
Die zusammengelegten Hände senken sich weiter zum Hals und wir segnendas Halschakra.
Die Hände senken sich bis vor das Herz Wir segen unser Herz und verweilen.
Wir reiben die Hände kräftig gegeneinander bis ein Qi-Ball zwischen den Händen entsteht. Frauen führen die rechte, Männer die linke Hand zum Mund und schlucken den Qi-Ball.
Sofort bedecken wir mit den Handflächen die Augen und decken sie ganz ab und verweilen. Laß zu, dass sich das Qi von den Laogong durch die Augen bis in jede noch so feine Struktur ausbreitet. Es fließt überall
dorthin, wo es besonders gebraucht wird. Es bringt Klarheit und Helligkeit, Heilung und Kraft. Während die Handflächen die Augen bedecken, drehen wir die Augen 9 mal zuerst in die eine Kreisrichtung und
anschließend 9 mal entgegengesetzt.
Wir lösen langsam die Handflächen von den Augen und beginnen das Gesicht mit den Händen sanft zu massieren. Von den Augeninnenwinkel nach unten und außen, von oben nach unten, den Hals nicht vergessen.
Wir ziehen langsam die Handflächen vorne hinab bis zum Meer der Energie, zwei Fingerbreit unter dem Nabel, und Speichern dort alles Qi im unteren Dantian und verweilen dort wieder in tiefer Bauchatmung.
Alle Chakren segnen. Oben beginnend.
Zum Abschluss die Energie versiegeln. Wir legen Hände auf Gürtelhöhe auf den Leistenbeugen ab. Sind die Arme entspannt, verschließen die Mittelfinger den Laogong Punkt der Hand und der Daumen den ersten Punkt des
Dickdarmmeridians. Die Hände wieder öffnen indem der Daumen am Zeigefinger entlangstreicht.